Aktuell


Puls-Beitrag Alterszahnmedizin

25. Apr 2018

Mehr Zahnkontrollen im Altersheim Seit Jahren laufen Bemühungen, die Mundhygiene in Pflegeheimen zu verbessern. Ein Beitrag der Fernsehsendung Puls vom 23. April zeigt, wie der Kanton Graubünden dieses Problem angeht. » zum TV-Beitrag


Jahresbericht SSO 2017

23. Apr 2018

Jahresbericht SSO 2017 Der Jahresbericht SSO zu vergangenen Jahr liegt vor und kann hier eingesehen werden. » zum Jahresbericht


zahninfo 1/18

26. Mrz 2018

Zähneputzen muss sein. Punkt. Ums Zähneputzen reisst sich kein Kind. Damit die Zähne gesund bleiben, ist gründliches Putzen allerdings zwingend. Eltern sollten mindestens einmal pro Tag kontrollieren, dass sich ihr Nachwuchs sorgfältig die Zähne putzt.  » mehr im aktuellen zahninfo


Worl Oral Health Day

19. Mrz 2018

World Oral Health Day Jedes Jahr am 20. März informieren zahlreiche Organisationen auf der ganzen Welt darüber, was Menschen für ihre Mundgesundheit tun können. Dieses Jahr steht der Welttag der Mundgesundheit unter dem Moto ?Sage Aah. Denke an den Mund und an die Gesundheit?: www.worldoralhealthday.org


Die Schweiz, ein teures Pflaster für Zahnmedizin ?

18. Feb 2016
Autor: Dr. med. dent. Alexander Amberg, Oberentfelden

Es ist aus Patientensicht naheliegend, die Tarife mit dem Ausland zu vergleichen, beispielsweise mit dem Paradebeispiel Ungarn. Seit der Personenfreizügigkeit verlagern sich allerdings die Nachteile des Dentaltourismus in die Schweiz. Die ausländischen Zahnärzte praktizieren hier mit qualitativ unterschiedlichsten Ausbildungsniveaus. Sie arbeiten oft im Rotationsverfahren mit Anstellungsverhältnissen von  manchmal weniger als drei Monaten und behandeln viele Patienten in kurzer Zeit. Eine weiterführende Behandlung wird dann notgedrungen von einem anderen Zahnarzt durchgeführt. Dadurch sinkt automatisch die Qualität1. Komplexe Zahntechnik wird häufig in China gefertigt, ohne dass der finanzielle Gewinn dem Patienten gutgeschrieben wird1. Gleichzeitig wird die in der Schweiz hochgehaltene Deklarationspflicht vernachlässigt1. Ob sich eine „Discountpraxis“ im In- oder Ausland befindet, spielt für den Patienten im Rechtsfall oft keine Rolle, weil der zuständige Zahnarzt meist nicht mehr auffindbar2 ist. Daher bedeutet billig nicht unbedingt kostengünstig.

Warum ist die Schweizer Zahnmedizin teurer?

Dass die Löhne und die Betriebskosten in der Schweiz höher sind, muss hier nicht weiter erläutert werden. Was zählt, ist die Ausbildung der Fachpersonen, vom Zahnarzt über die Dentalassistentin bis zur Dentalhygienikerin. Zahnärzte „ made in Switzerland“ haben eine hervorragende Aus- und Weiterbildung genossen. Das Grundstudium beinhaltet 4 Semester Human- und 6 Semester Zahnmedizin sowie einen Grundkurs in Zahntechnik. Die der Schweizerischen Zahnärztegesellschaft SSO angeschlossenen Mitglieder werden zu jährlich 80 Stunden Fortbildung verpflichtet. Auch müssen sie sich an die SSO Qualitäts- und Transparenzrichtlinien halten. In der Schweiz ausgebildete Zahnärzte garantieren eine hochstehende Behandlung nach den neusten zahnmedizinischen Standards. Sie sind zudem der Zahnerhaltung verpflichtet, denn vorbeugen ist besser als heilen. Eine Studie der deutschen Zahnärztekammer zeigt, dass die Prophylaxebehandlungen in der Schweiz sogar günstiger sind als in Deutschland.

Der Familienzahnarzt

Wichtig für eine längerfristig gute Behandlung ist das Vertrauensverhältnis zwischen Patient und Zahnarzt. Der “Familienzahnarzt“ kennt seine Patienten, ihre Gewohnheiten und ihr Gesundheitszustand vielleicht schon seit Jahren. Im gemeinsamen Gespräch finden sich so individuelle Lösungen. Allenfalls können gewisse Befunde beobachtet und zu einem späteren Zeitpunkt behandelt werden. Solche Massnahmen können auch zur finanziellen Entlastung beitragen. Machen Sie sich Ihren Zahnarzt zum Partner!

 

Autor: Dr. med. dent. Alexander Amberg, Oberentfelden; Vorstandsmitglied SSO Aargau

 

 

1 Schweizerische Stiftung für Patientenschutz SPO / Newsletter 15.3.2013
2 SSO 29.6.2011
3 Bundeszahnärztekammer, Preisvergleich zahnärztlicher Leistung im europäischen Kontext, Köln 2015